Bessere Gesundheit durch Gewürze

Die Qualität der Nahrung, die wir zu uns nehmen, ist ein wichtiges Thema für unsere Gesundheit.

Genauso wichtig jedoch ist die Frage, was unser Körper aus dieser Nahrung macht. Versorgt Sie unseren Körper und Geist mit Energie und Vitalität?

Die erste Stufe der Verdauung im Magen ist elementar wichtig für den weiteren Verlauf der Nahrungsverwertung.

Viele Vaidyas (indische Ayurveda-Ärzte), die nach Europa und in die USA gekommen sind, haben registriert, dass Menschen in den Industrienationen häufig eine verminderte Verdauungskraft haben und diese in der Folge das Entstehen einer Vielzahl von gesundheitlichen Störungen fördert z.B. Übergewicht, Diabetes, Arteriosklerose, Bluthochdruck, Allergien etc. Ursachen sind Stress und der Leistungsdruck, der “uns auf den Magen schlägt”.

Würzen Sie Ihre Nahrung

Aus diesem Grund – als einen medizinischen Ratschlag – empfehlen Ayurveda-Gelehrte, die Nahrung zu würzen. Dadurch wird “das Feuer der Verdauung angeheizt” und die Nahrung kann besser verwertet werden, was uns somit zu besserer Gesundheit und mehr Wohlbefinden verhilft.

Bleiben unsere Glieder und Gelenke flexibel, oder werden wir steif und “gichtig”? Bleiben unsere Blutgefäße frei von Ablagerungen oder spüren wir Enge in der Brust und Bluthochdruck? Reagiert unser Immunsystem normal und effektiv auf Fremdeinflüsse oder leiden wir unter Allergien gegen Pollen und Lebensmittel?

Das ayurvedische Konzept der Nahrungsverwertung

Das ayurvedische Konzept der Nahrungsverwertung beginnt mit der Zerkleinerung und Verdauung im Magen und setzt sich fort in einem 7-stufigen Vorgang der “Dhatutransformation”. Dabei entsteht schrittweise aus dem Nahrungsserum Blut, Fett, Knochen, Knochenmark etc. Die letzten beiden Stufen sind Ei- bzw. Samenzelle sowie eine Substanz mit dem Namen Ojas.

Ojas stellt ein Bindeglied dar zwischen Körper und Bewußtsein. Es ist die subtile Energie, die Strahlkraft, das Charisma. Es ist das “gewisse Etwas”, welches dem Menschen besondere Ausstrahlung, Attraktivität, Autorität verleiht. Wenn eine Person mit viel Ojas den Raum betritt, richten sich automatisch alle Blicke auf sie. Ojas ist der Ausdruck perfekter Gesundheit, hervorgerufen durch einen perfekten Stoffwechsel und letztendlich durch vollständig verstoffwechselte Nahrung.

Was hat aber dieses Konzept nun damit zu tun, wie wir unser Mittagessen würzen?

Die alten ayurvedischen Gelehrten, die die körperlichen Vorgänge nicht wie die moderne Wissenschaft in einzelne biochemische Vorgänge zerlegt haben, sondern das ganzheitliche Konzept beobachtet und beschrieben haben, benennen als Motor auf jeder Transformationsebene der Nahrung ein sogenanntes “Agni” (Feuer).

Die erste Stufe des Agni ist das Jathar-Agni, das Feuer der Verdauung im Magen. Es sorgt dafür, dass die zerkaute Nahrung in einen Brei verwandelt wird, der im Darm weiterverarbeitet werden kann, sodass die Nährstoffe von dort in das Blutserum gelangen können.

Diese erste Stufe der Verdauung im Magen ist elementar wichtig für den weiteren Verlauf der Nahrungsverwertung. Viele Vaidyas (indische Ayurveda-Ärzte), die nach Europa und in die USA gekommen sind, haben registriert, dass Menschen in den Industrienationen häufig eine verminderte Verdauungskraft haben und diese in der Folge das Entstehen einer Vielzahl von gesundheitlichen Störungen fördert z.B. Übergewicht, Diabetes, Arteriosklerose, etc. Ursachen sind Stress und der Leistungsdruck, der “uns auf den Magen schlägt”.

Empfehlung der Ayurveda Gelehrten

Aus diesem Grunde - als einen medizinischen Ratschlag - empfehlen Ayurveda-Gelehrte, die Nahrung zu würzen. Dadurch wird “das Feuer der Verdauung angeheizt” und die Nahrung kann besser verwertet werden.

Das heißt nicht, dass wir alle auf indisch gewürzte Gerichte umsteigen sollen. Ayurvedisch würzen heißt nicht indisch würzen!

Der bekannte Ayurveda-Koch Udo Schneider hat für die wichtigsten Lebensmittelarten Fertiggewürzmischungen komponiert, mit denen Sie sehr einfach ein leckeres Gericht mit einer besonderen Note hinzaubern können. Die Mischungen – ebenso wie die Einzelgewürze- sind in formschöne, praktische Weißblechdosen abgefüllt. So bleiben die kostbaren Gewürze lange frisch. Eine Sammlung dieser hochwertigen Gewürze ist auch optisch ein Gewinn für jede Küche.

Wie werden ayurvedische Gewürze verwendet?

Zuerst sollen die Inhaltsstoffe der ayurvedsichen Gewürze aufgeschlüsselt werden. Dazu wird in einem Topf etwas Ghee oder Öl erhitzt, die Gewürze dazugegeben. Sobald die Gewürze anfangen sich leicht zu verfärben werden Wasser und die Lebensmittel hinzugefügt.

Eine Ausnahme machen unsere Vata-Pitta-Kapha Gewürzmischungen.

Hier sind die Gewürze bereits vorgeröstet. Diese Gewürzmischungen können auch auf dem Esstisch stehen und nach dem Kochvorgang zum Nachwürzen verwendet werden.

Sie hätten gerne weitere Anregungen für leckere Gerichte?

In unserem Ayurveda-Shop finden Sie eine Auswahl der besten und bekanntesten Kochbücher.

Auch im Online-Archiv des Ayurveda-Journal sind Rezepte von bekannten Ayurveda-Köchen veröffentlicht.