Was bedeutet ayurvedisch zu Essen

Im Ayurveda ist die Ernährung ein Grundpfeiler auf dem Weg zum ganzheitlichen Wohlbefinden von Körper und Geist. Neben der Wichtigkeit von ausgewogener und vollwertiger Nahrung, sind die individuelle Verträglichkeit und die unterschiedlichen Bedürfnisse des Menschen abhängig von Alter, Beruf, Lebensumständen und der geistigen sowie körperlichen Verfassung von essentieller Grundlage.

Es geht also nicht nur um irgendwelche Regeln, die wir verfolgen sollten, um „gesund“ zu sein, sondern es geht mehr um die Selbstbeobachtung und darum, mit der Zeit die eigenen Bedürfnisse zu spüren und danach zu handeln.

Tipps um ayurvedisch zu essen

Hier ein paar Tipps, um eine erste Kostprobe von der ayurvedischen Küche zu erhalten:

Im ayurvedischen Menü geht es wie in allen Bereichen des Ayurveda auch um die Ganzheit. Aus den 6 Geschmacksrichtungen ergeben sich die Hauptinformationen für die drei Doshas für die Verdauungsdrüsen, denn die verschiedenen Geschmäcker haben unterschiedliche Auswirkungen:

Salzig

Beeinflusst den Wasserhaushalt und regt den Appetit an.

Süß

Aktiviert die Bauchspeicheldrüse.

Sauer

Stimuliert die Speichelsekretion am stärksten und wirkt anregend auf die Magendrüsen.

Bitter

Aktiviert Leber und Galle und ist reinigend und klärend.

Scharf

Erzeugt Wärme und regt den Stoffwechsel an.

Die ideale ayurvedische Mahlzeit

Diese 6 Geschmacksrichtungen sollten idealer Weise in einer Mahlzeit vertreten sein, doch falls dies nicht möglich ist, dann wird empfohlen diese über den ganzen Tag verteilt zu sich zu nehmen.

Allein der Geschmack kann sich positiv und harmonisierend auf gestörte Doshas auswirken: salzig, sauer und süß gleichen Vata aus, Pitta wird durch bitter, süß und herb balanciert und Kapha durch scharf, bitter und herb wieder ausgeglichen.